Veröffentlicht am 4. Januar 2024
Der Begriff Sklaverei beschreibt eine abscheuliche Verletzung grundlegender Menschenrechte und wird meist im Zusammenhang mit historischen Ereignissen verwendet. Im Vergleich dazu weist die „digitale Sklaverei“ Aspekte moderner Sklaverei auf, die darauf abzielen, Menschen für kommerzielle und/oder private Zwecke auszubeuten. Im 21. Jahrhundert könnte diese „Sklaverei“ durch ein „unheiliges Dreigestirn aus Überwachungstechnologie, Datenhandel und Künstlicher Intelligenz (KI)“ ermöglicht werden, kommentiert der Journalist Mike Chisnall. Heutzutage ist es nicht schwer, sich ein System aus gespeicherten Daten vorzustellen, das unser Leben durch Algorithmen und Regeln bestimmt, ähnlich wie im Film „Matrix“ von 1999.
Trotz der dramatischen, negativen Assoziationen mit Datenerfassung glauben 67 % der britischen Internetnutzer, dass die Vorteile des Internets die Risiken überwiegen. Ist das Risiko vielleicht gar nicht so besorgniserregend? Schließlich beschweren wir uns alle darüber, ständig auf „Akzeptieren“ zu klicken, wenn digitale Cookies unsere Daten sammeln. Trotz unserer Zustimmung sind wir weiterhin dieser digitalen Sklaverei ausgesetzt – durch undurchsichtige und langwierige Verträge, Tricks, Manipulation oder schlichten Diebstahl, so Mick Chisnall.
Um dieses Thema weiter zu beleuchten, befragten wir unsere Zielgruppen auf LinkedIn. Die Ergebnisse waren sowohl in den USA als auch in Großbritannien eindeutig: 100 % der Befragten stimmten zu, dass die Datenerfassung uns in eine dystopische Gesellschaft der Datensklaverei führen könnte. Über unsere kühnsten Erwartungen hinaus entwickeln wir Geräte, die menschliches Verhalten ohne unser Wissen und unsere Zustimmung verändern und so unsere Gesellschaften und unsere Persönlichkeit unmerklich prägen können.
„Das Gesamtbild, das sich abzeichnet, bietet eine treffende und erschreckende Vision neuer Formen sozialer Kontrolle“, fügt Matthew Pirkowski hinzu und spielt damit auf eine Zukunft versteckter Überwachung und Zensur an. Letztendlich zeigen uns Dystopien unsere Zukunft, wenn wir die Fehler der Gegenwart nicht korrigieren.
Was können wir also tun, um diese düstere autoritäre Zukunft zu vermeiden? Wir müssen erkennen, dass es ein ernstes Problem gibt, ein Problem, das nicht von denen gelöst werden kann, die von diesem neuen Zeitalter der Datensklaverei profitieren.
Was meinen Sie? Führt die Datensammlung uns in eine dystopische Gesellschaft der „Datensklaverei“ und Zensur, oder ist dies die neue Normalität, die man einfach hinnehmen sollte?
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