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Lasershow bei einer Veranstaltung

Die Überwindung von Diversität: Der schwierige Kampf für Frauen in der Technologiebranche

Veröffentlicht am 3. Mai 2021

Brancheneinblicke & Interviews Technologie

Letzte Woche war der leitende Berater von iO Associates tätig. Charlotte Herapath Das neueste Event der Reihe „South Wales Technology Leaders' Breakfast Briefings“ fand statt, und es war eine fantastische Veranstaltung!

Zu uns gesellte sich Tiffany DawsonEine ehemalige Maschinenbauingenieurin, die sich zur Karriereberaterin für Frauen in MINT-Berufen entwickelt hat. Sie vermittelt Schritt-für-Schritt-Anleitungen, um mit Leichtigkeit und Eleganz selbstbewusste, strategisch versierte und einflussreiche Führungskräfte zu werden. Durch ihre Tätigkeit in globalen Ingenieurbüros in Australien und Großbritannien hat sie die vielen Herausforderungen, denen Frauen in männerdominierten Branchen nach wie vor begegnen, hautnah miterlebt.

Die Sitzung begann mit einer Diskussion über die Hürden, mit denen unsere Führungskräfte im Technologiebereich aktuell im Hinblick auf Diversität und Inklusion konfrontiert sind. Es ist bekannt, dass die Einstellung von IT-Fachkräften aufgrund der stetig wachsenden Qualifikationslücke in der Technologiebranche schwieriger denn je ist. Hinzu kommt die massive Wirtschaftskrise der letzten zwölf Monate – man kann also getrost sagen, dass es sich derzeit um einen Arbeitnehmermarkt handelt.

Für Unternehmen, die ihren Fokus neu ausgerichtet haben und verstärkt nach Nachwuchskräften suchen, stellt dies ein geringeres Problem dar. Es wurde darauf hingewiesen, dass Unternehmen sich mitunter eher auf eine Liste von Qualifikationen als auf die Persönlichkeit der Kandidaten konzentrieren. Dadurch schließen sie oft einen ganzen Bewerberpool aus. Zudem ist es für Unternehmen schwierig, die richtige Balance zu finden: Einerseits soll ein vielfältiges Team gewährleistet sein, andererseits müssen die Bedürfnisse des Unternehmens erfüllt und eingehalten werden.

Wir sprachen anschließend darüber, was für unsere Führungskräfte gut funktioniert, und aus diesem Gespräch ergaben sich einige wertvolle Hinweise und Tipps. Eine unserer Führungskräfte hatte kürzlich Absolventinnen von Bootcamps eingestellt – Kandidatinnen, die von größeren, eher konzernorientierten Unternehmen, die einen Informatikabschluss einer Russell-Group-Universität voraussetzen, oft übersehen werden. Es gibt verschiedene Förderprogramme, mit denen unsere Führungskräfte kooperieren können. Dazu gehören Kooperationen mit Universitäten, spezielle Werbemöglichkeiten nur für Frauen und natürlich Initiativen wie „Code First: Girls“.

Die Covid-19-Pandemie hat auch einige Veränderungen mit sich gebracht. Unternehmen waren gezwungen, flexibler und offener mit ihren Mitarbeitern umzugehen. Eltern jüngerer Kinder konnten nun beide zu Hause bleiben. Anstelle der gesetzlichen zweiwöchigen Vaterschaftszeit konnten nun beide Elternteile Neugeborener zu Hause sein. Eine unserer Führungskräfte erkannte, dass dies jungen Müttern die Möglichkeit bot, schneller wieder in den Beruf einzusteigen, falls sie dies wünschten.

Es war eine fantastische und interessante Veranstaltung. Wir möchten uns ganz herzlich bei Tiffany für ihre Teilnahme bedanken. Gespräche über Diversität und Inklusion können manchmal schwierig sein, insbesondere wenn man eine Position der Macht und des Privilegs innehat. Tiffanys Anwesenheit und ihr Fachwissen trugen dazu bei, dass sich alle wohlfühlten und förderten einen offenen und ehrlichen Austausch.

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